Linux Webserver mit VirtualBox

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Hier ein kleines Tutorial wie man einen Linux Webserver auf einer Virtuellen Maschine erstellt.

Es hat viele Nachteile, Projekte auf einem Produktivsystem zu entwickeln. Es macht daher Sinn, ein Testsystem aufzusetzen. Am sinnvollsten ist hier ein virtueller Webserver.

Als Software benutze benutzen wir VirtualBox und Ubuntu.

Das Hostsystem ist Windows 7 x64.

VirtualBox kann hier heruntergeladen werden und das .iso Image für Ubuntu 9.10 hier.

Die Installation und Konfiguration von VirtualBox ist zum Großteil selbsterklärend und die Schritte zum erstellen einer neuen Maschine sind sehr gut erläutert.

Für unseren Test-Webserver wird ein 20GB Volume erstellt und 350 MB Arbeitsspeicher zugewiesen.

Wenn die virtuelle Festplatte erstellt ist, muss man festlegen, dass die .iso Datei zum ersten Start eingebunden wird.

Dazu wählt man die zu ändernde Maschine aus und öffnet das Einstellungsmenü.

Dort lässt sich das entsprechende .iso image auswählen.

Danach wird die Maschine gestartet und Ubuntu kann installiert werden.

Bevor man sich an die Apache Installation macht, sollte man alle verfügbaren Updates installieren.

Wenn alle Updates erfolgreich installiert sind, sollte die Maschine neu gestartet werden.

Nun kann man den eigentlichen Webserver installieren.

Apache

sudo apt-get install apache2

Überprüft werden kann die apache Installation, indem man im Browser “localhost” eingibt. Wenn “It Works!” ausgegeben wird, war die Installation erfolgreich:

PHP

sudo apt-get install php5 libapache2-mod-php5

Jetzt den Apache neu starten um die Änderungen zu laden:

sudo /etc/init.d/apache2 restart

Um zu überprüfen ob PHP erfolgreich installiert wurde geben wir folgendes in das Terminal ein:

sudo gedit /var/www/info.php

In die Datei schreiben wir:

Nun die Datei speichern und im Browser mittels http://localhost/info.php aufrufen.

Es sollten nun umfangreiche Informationen über PHP im Browserfenster erscheinen. Wenn das klappt, funktioniert also der Apache und PHP auf unserem Ubuntu!

MySQL

Weiter geht es mit MySQL.

sudo apt-get install mysql-server libapache2-mod-auth-mysql php5-mysql

phpMyAdmin

Installieren:

sudo apt-get install phpmyadmin

Nachdem phpMyAdmin installiert wurde, lässt es sich über http://localhost/phpmyadmin aufrufen.

Weiteres

Zu guter letzt noch ein paar nützliche Tipps im Umgang mit dem neuen Testsystem.

Apache/MySql starten und beenden

Um Apache zu starten folgenden Befehl benutzen:

sudo /etc/init.d/apache2 start

Zum beenden:

sudo /etc/init.d/apache2 stop

Zum neustarten:

sudo /etc/init.d/apache2 restart

Status ausgeben:

sudo /etc/init.d/apache2 status

Für MySql einfach “apache2” durch “mysql” ersetzen.

Speicherort der Dateien

In /var/www/ können jetzt die Dateien und Skripte abgelegt werden, die auf eurem Webserver verfügbar sein sollen.

Userverzeichnisse

Jeder Nutzer hat die Möglichkeit in seinem Homeverzeichnis eigene Websites abzulegen.

Diese Websites lassen sich über http://localhost/~username abrufen.

By Default gibt es diese Möglichkeit leider nicht.

Zunächst erstellen wir in unserem Homeverzeichnis ein Verzeichnis mit dem Namen “public_html”.

cd
mkdir public_html

Jetzt laden wir das Apache Modul userdir:

sudo a2enmod userdir

Wobei userdir der Name des Moduls ist und nicht der Name des Userverzeichnisses! Nun muss der Apache neu gestartet werden damit die Änderungen angewandt werden.

20 Mar 2010
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